Senioren
Essen-Heidhausen
2026

Nord gegen Süd mit 44 DonnerstagsSenioren

Klarer Sieg für den Süden - Debakel für den Norden

18.06.2026 / Text und Bilder: Erwin Schneider


41 zu 25 - eindeutiger geht es kaum. Die DonnerstagsSenioren haben erstmals das von Norbert Muck schon länger vorgeschlagene Mannschaftslochwettspiel „Nördlich der Ruhr gegen Südlich der Ruhr“ ausgetragen und die sensationelle Teilnehmerzahl von 44 Golfern trat an.


„Seit mehr als 20 Jahren habe ich den Kapitänen beim Herrengolf und den DonnerstagsSenioren meine Idee vorgetragen, Golfer nördlich der Ruhr gegen südlich der Ruhr antreten zu lassen. Alle waren begeistert, aber es passierte nichts, bis der aktuelle Senioren-Chef Klemens Bransmöller das Spiel in den Wettspielkalender aufgenommen hat,“ so Norbert Muck. Und der DoSen-Sprecher gab das Lob zurück: „Die Idee ist schon klasse und die Durchführung auch und bietet alle Chancen, dass der Wettbewerb in den nächsten Jahren auch von meinen Nachfolgern weitergeführt wird.“

Das Ergebnis wurde ein Fiasko für den Norden. Von den 66 zu erspielenden Punkten holten sie nur 25. Die Häme, die Kapitän Erwin Schneider ertragen musste, kann man sich vorstellen. Zumal er vor dem Spiel große Siegeszuversicht an den Tag legte. Aber nachher wurden die Buttons „Nord-DoSen“ ebenso weitergetragen wie natürlich die „Süd-DoSen“.


Süd-Kapitän Reiner Niedergesäß-Gahlen konnte dagegen mit 41 Punkten den vom Spielführer Norbert Muck entwickelten und produzierten 6,5 Kilogramm schweren Preis aus Ruhrsandstein mit großem Stolz entgegennehmen: „Dass wir gewinnen würden, hatten wir immer gehofft - aber, dass das so deutlich werden würde, nicht erwartet,“ meinte er. Dabei hatten acht seiner Spieler den optimalen Punktebeitrag von 3:0 erzielt, im Nord-Team waren es nur drei: Frank Albers gegen Klemens Bransmöller, Rüdiger Morszeck gegen Werner Lashöfer und Jörg Rüttinger gegen Markus Peipe, den Neuling bei den DoSen.Süd: Rolf Siering - eigentlich Nordler -gegen Norbert Muck, Reinhold Bagus gegen Le Thanh Chau, Klaus Gelbe gegen Heinz Rolff, Berthold Zumbrink gegen Gerd Zerbian, Klaus Becker gegen Joachim Ringel, Wolfgang Müller gegen Hartmut Struck, Thomas Teigelkamp gegen Günther Mülhausen sowie Markus Pein gegen Fritz Naubert.


Preise für die Teams gab es auch. Herbert Höfeler hatte sich großzügig gezeigt: Die Gewinner bekamen einen Verzehrgutschein für die Gastronomie Dimsath, die wie immer einen guten Job machte, diesmal mit einer extrem langen Tafel, an der fast alle Platz fanden. Die 22 Verlierer fühlten sich mit einem Golfball nur dürftig getröstet. Aber alle Teilnehmer und der einzige Fan, Jürgen Welter, waren sich nach einem harmonischen Nachmittag mit toller Stimmung auf der Terrasse einig: Dieser Wettbewerb wird 2027 wiederholt und wir sind auf jeden Fall dabei.


Übrigens: Auf dem um 9 Uhr vor Startbeginn fotografierten Teilnehmerfeld fehlten aus Termingründen nur Thomas Teigelkamp und Günther Mülhausen.